Institut für systemische Fort- und Weiterbildung, Supervision und Coaching

Elterncoaching – die Ausbildung

Elternpräsenz statt Suchtpräsenz

Das Elterncoaching, das dort beginnt, wo andere Maßnahmen und Interventionen am Ende sind.
Übertrag- und anwendbar auch auf und für die angehörigen PartnerInnen von Suchtkranken.

Als Träger der Suchthilfe und Jugendhilfe können Sie uns für die Ausbildung Ihrer Mitarbeitenden buchen.

Preis

Je nach Standort, Terminwahl und Anzahl (max. 16) der Mitarbeitenden kostet die Grundausbildung ca. 500 € pro Mitarbeitenden.

Referent

Hans Räbiger-Stratmann, Solingen

Ausbildungsstruktur

Grundausbildung
mit einem Block von 3 Tagen.
Im 1. Jahr 5 Tage mit je 6 Stunden Supervision.
Im 2. Jahr Online-Coaching.

Aufbauausbildung mit einem Block von 2 Tagen.
5 weitere Tage mit je 6 Stunden Supervision.
Preis nach Vereinbarung.

Inhalte und Kompetenzentwicklung

Grundausbildung

 

Die Geschichte
von der Familienberatung/-therapie zum Elterncoaching
Schlüsselszene

Die Erfahrung
alle Eltern, die am Elterncoaching teilnehmen und von Termin zu Termin zu Termin alles umsetzen und testend ausprobieren und dann wieder das anwenden, was wir im jeweils letzten Termin überlegt und entschieden haben, sind zu     100 % erfolgreich, d. h. der Jugendliche hat den Konsum aufgegeben.

diagnostische Phase I
Kontraindikationen:
süchtiger Konsum bei Eltern oder gestörte Paarbeziehung versus unterstützende Elternachse
Multiproblemfamilie: die Eltern benötigen Kraft für eine monatelange Fokussierung auf das Ziel der Konsumfreiheit.

diagnostische Phase II
14 Tage Sendepause
zum Aufbau einer Sprechhemmung bei den Eltern
bezogene Individuation des Jugendlichen

Hirnforschung
Modell: Limbisches System mit Thalamus, Amygdala, Hippocampus
PFC – Annäherungs- und Vermeidungsstrategien
Exekutivfunktionen und Impulskontrolle/-hemmung
Entwicklung und Phänomene in der Pubertät

Suchtpräsenz
iatrogene Elternkommunikation: die Kraft der Suggestion
Risikofaktoren in der kindlichen Entwicklung oder Zufall (Modell)
Probierkonsum, Mißbrauch, Abhängigkeit: Alkohol, THC, Amphetamine, Medien

Familiendynamik
Bindung und Autonomie: bezogene Individuation
Familienmobile – Paar-/Elternsubsystem – Geschwister-/Kindersubsystem

Systemische Haltung
nicht die Menschen müssen sich ändern, sondern die Beziehungsmuster
Umdeutung von „Widerstand“, Co-Abhängigkeit, Rückfall, Abstinenz/Clean
Abgrenzung Coaching zu Beratung und Therapie.

Lerntheorie
Verhaltensverstärker

Elternpräsenz
Bis zum Beginn der Pubertät ist alles getan. (Werte, Normen, Verantwortlichkeit); Elterliches Curling oder Lebenserfahrung ermöglichen; Elterliches Reagieren versus elterliche Autonomie als Ordnungsparameter
Veröffentlichen, Netzwerke nutzen

Elterliche Interventionen
Rahmen schaffen zur Entwicklung von weitgehender Selbständigkeit
Vertagen und Aufschub
Sit in    für Eltern als Selbsterfahrung
Sit in    für Kind, um Botschaft zu vermitteln: Ich kann nicht anders …
Aktionen, die immer wieder mit Zeitmustern überraschen.

Hypnosystemischer Interventionsstil
Ziel- und Lösungsorientierte Kommunikation :: MiniMax Interventionen
Prozeßverlangsamung :: Suchprozesse laufen lassen
Rückzug bei aversivem Verhalten :: Tit for Tat bei respektlosem Verhalten
Rapport und Aufträge abholen: Zwei Schritte vor und einer zurück.

Gruppendynamik
Zunächst läuft die Kommunikation der Teilnehmenden über den Coach.
Je erfahrener die Gruppe, desto mehr Unterstützung zwischen den Teilnehmenden.

Websites

www.suchtpraesenz.de und www.suchtpräsenz.de
www.elternpraesenz.de
und www.elternpräsenz.de
www.elternpraesenz-statt-suchtpraesenz.de
www.systemische-ausbildung-wmc.de

Kontakt

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