Institut für systemische Fort- und Weiterbildung, Supervision und Coaching

Elternpräsenz bei Onlinepräsenz

Elternpraesenz_OnlinepraesenzOnlinepräsenz

Wenn Kinder oder Jugendliche zu viel Onlinepräsenz zeigen und Du kommst als Mutter oder Vater mit Reden, Argumentieren und Diskutieren nicht mehr weiter, dann war das Versuche wert, die aber offenbar bei der Onlinepräsenz keine Wirkung zeigen und irgendwann anfangen, alle Beteiligten zu nerven – nicht nur Dein Kind ist gnervt, sondern Du selbst auch. Da wäre es doch besser, wenn Du als Vater und Mutter entspannt sein könntest und nur Dein Kind ist genervt – oder?! Aber bitte nicht den Stecker ziehen.

Elternpräsenz

ist die Alternative bei zu viel Onlinepräsenz: Du brauchst allerdings etwas Zeit. Setz Dich doch zu ganz unterschiedlichen Uhrzeiten mit ganz unterschiedlicher Dauer neben Deinen Sohn oder Deine Tochter und schau zu – mehr nicht.

Natürlich wird er oder sie fragen: Was willst Du hier?

Und Du wirst ganz entspannt sagen: Och weiter nichts. Mir war so nach Dir. Wir haben so wenig Kontakt. Mich interessiert einfach, was da so spannend ist. Ich weiß so wenig darüber. Du mußt mir das nicht erklären, ich schau einfach mal zu. Mach Du nur ruhig weiter… oder so ähnlich…

Das machst Du ein paar Wochen lang – wetten, daß sich bei der Onlinepräsenz etwas verändern wird?!

Wird aber nur wirken, wenn Du komplett das bisherige Reden über den Onlinegebrauch einstellst – komplett!

Mehr zum Umgang mit Präsenz kannst du lesen bei www.elternpräsenz-statt-suchtpräsenz.de

und Literaturhinweise zu Elternpräsenz findest Du z. B. auf http://goo.gl/UX1odZ

oder Videos zum Thema http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/geist-und-gehirn/geist-und-gehirn-manfred-spitzer-gehirnforschung176.html